Startseite
Christa Klaß
EU-Parlament setzt Kostensenkung beim Telefonieren
und Surfen im Ausland durch
Christa Klaß, CDU-Europaabgeordnete der Region Trier begrüßt die neuen EU-Vorgaben für die Tarifobergrenzen für die Mobilfunknutzung im EU-Ausland (Roaming), welche heute in der Abstimmung des Europäischen Parlaments mit großer Mehrheit angenommen wurde. “Die neue Verordnung betrifft Sprachdienste, SMS und die Datenübertragung und ermöglicht es Mobilfunknutzern auch im Ausland günstig zu telefonieren und zu surfen”, so Klaß. Die gegenwärtige Roamingverordnung läuft am 30. Juli 2012 aus. Das bedeutet, dass die heute verabschiedete Verordnung bereits zum 31. Juli 2012 in Kraft tritt, um eine Regulierungslücke zu verhindern.
Der Wettbewerb auf den Märkten soll mit Hilfe der neuen Verordnung erhöht werden. Mehr Mobilfunkbetreiber sollen die Möglichkeit haben, in das Mobilfunknetz einzusteigen. Außerdem können sich Kunden nun für einen preiswerteren Roamingvertrag bei Beibehaltung der Telefonnummer entscheiden und sich bei Auslandsreisen vor Ort für den Betreiber ihrer Wahl entscheiden. “Durch die dadurch erhöhte Transparenz und Konkurrenz auf dem Markt werden die Preise auf dem Mobilfunkmarkt automatisch günstiger”, so die Europaabgeordnete.
Konkret bedeuten diese Vorgaben, dass das mobile Runterladen von Daten jenseits der Landesgrenze ab Juli auf maximal 70 Cent pro Megabyte begrenzt ist, 20 Cent ab Juli 2014. Für das Verschicken von SMS aus einem anderen EU-Land dürfen ab Juli 2012 nur noch maximal 9 Cent, ab 2014 höchstens 5 Cent berechnet werden. Auch die Gesprächstarife müssen sinken: Ab Juli 2012 darf der Preis für ein angenommenes Gespräch nur noch 8 Cent pro Minute, ab 2014 nur noch 5 Cent pro Minute betragen. Bei einem selbst getätigten Anruf werden 29 Cent und ab 2014 nur noch 19 Cent fällig.
“Die neue Verordnung ist besonders für unsere Grenzregion von besonderer Bedeutung. Anbieter müssen ihre Kunden nun darüber informieren, wie sie unfreiwilliges Roaming in Grenzgebieten vermeiden können. Jetzt kann es nicht mehr zu unerwarteten Kosten kommen”, betont Klaß abschließend.