Mitgliederversammlung des Deutschen Landfrauenverbandes in Koblenz – DLV Präsidentin Scherb im Amt bestätigt

Christa Klaß, Präsidentin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau freut sich, im Namen der 21.000 Landfrauen aus den Bezirken Trier und Koblenz, die Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, Brigitte Scherb und die Delegierten der 22 Landeslandfrauenverbände des Deutschen Landfrauenverbandes in Koblenz begrüßen zu können.
“Wir nutzen die Gelegenheit um unser schönes Verbandsgebiet bekannt zu machen, aber auch um unsere verbandspolitischen Ziele im Deutschen Landfrauenverband umzusetzen”, so die Vorsitzende.
Christa Klaß freut sich über das eindeutige Ergebnis bei der Wahl des Präsidiums des Deutschen Landfrauenverbandes und sie gratuliert Präsidentin Scherb zu ihrer Wiederwahl in dieses wichtige Amt als Sprachrohr der 500.000, im Deutschen Landfrauenverband organisierten, Landrauen.

Beim Treffen mit den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft hob Christa Klaß hervor, das die Agrarbotschafterinnen der Landfrauenverbände, die schon seit vielen Jahren für heimische Produkte unterwegs sind gute Akzeptanz finden. Sie werben für die Qualität der regionalen Produkte. “Heute ist mehr denn je das Grundwissen über Lebensmittel gefragt. Wir bringen dieses Grundwissen in die Familien, an die Verbraucher, aber auch in Kindergärten und Schulen”, so Klaß. Es reiche aber nicht aus, Ernährungsbildung den Schulen freiwillig zu lassen. Dies sei Lebenskompetenz die unterrichtet werden müsse.

“Wir fördern und unterstützen den “Lernort Bauernhof”, damit unsere Kinder und Jugendlichen unsere Landwirtschaft, Natur und Umwelt und vor allem unsere heimischen landwirtschaftlichen Produkte vor Ort kennen lernen”, so Klaß.

Die Präsidentin machte auch noch einmal auf die fehlende schnelle Internetverbindung in Teilen der Region aufmerksam. “Immer noch gibt es in der Eifel und an der Mosel Dörfer wo entweder kein, oder nur ein langsames Internet möglich ist. Das ist ein riesiger Nachteil für die ländliche Bevölkerung”, so Klass. Dörfer ohne schnellen Internetzugang seien nicht attraktiv, weder für Arbeitgeber noch für die Bürger und auch nicht für Touristen.

Die Landfrauen werden morgen zum Abschluss der Sitzung im Rahmen einer Informationsfahrt einen Teil der Mosel und des Weltkulturerbes Mittelrhein mit den Besonderheiten der Region kennen lernen. “Ich hoffe, dass sie in den nächsten Tagen die Möglichkeit haben, die Schönheit unserer Region zu genießen”, so Klaß abschließend.