Schulobstprogramm freigegeben

Die Europaabgeordnete der Region Trier Christa Klaß begrüßt das Ergebnis des gestrigen Vermittlungsausschusses zwischen Bundestag und Bundesrat zum Schulobstprogramm. “Eine klare Mehrheit hat bestätigt, dass die Bundesländer für die Finanzierung und Umsetzung verantwortlich sind”. Damit sei ein seit Mai andauernder Konflikt zwischen Bund und Ländern  endlich gelöst worden.

Das von der  EU geförderte Schulobstprogramm ist ein Projekt mit einem hohem Erfolgswert, das nach einem einfachem Prinzip funktioniert: Die Schulen werden mit frischem Obst und Gemüse beliefert, dass dann an die Schüler verteilt wird. Zusätzlich wird in den Schulen mit Informationen und Begleitprogrammen auf die Bedeutung von Obst und Gemüse in der Ernährung hingewiesen. Die EU finanziert das Programm mit 90 Millionen Euro. Deutschland wird 12,5 Millionen Euro aus diesen Mitteln erhalten, ist allerdings verpflichtet im Wege der Kofinanzierung einen gleich hohen Anteil zu leisten. Über die Finanzierungsfrage war zwischen Bund und Ländern ein Streit entsprungen, der die Umsetzung des Programms behinderte und dazu führte, dass das Programm nicht wie geplant zum Anfang dieses Schuljahres umgesetzt werden konnte.

“Nun sind die Landesregierungen aufgefordert, ein Finanzierungskonzept vorzulegen und das Programm im Sinne einer guten Ernährung unserer Schulkinder umzusetzen” so Klaß. Der Kerngedanke dabei sei die Vermittlung um das Wissen von gesunden Lebensmitteln und einem gesundem Ernährungsverhalten. “Die Schüler sollen erfahren, wie frisches Obst und Gemüse schmeckt und welche Früchte zu welcher Jahreszeit reif sind. Wer als Kind frische Lebensmittel schätzen lernt, der ist vor falschen und ungesunden Essgewohnheiten geschützt” so Klaß.